Zukunftsklausur im Januar 2026

Zukunftsklausur im Januar 2026

Der TVA ist über 150 Jahre alt und trotzdem junggeblieben – jung und ziemlich gesund, wie aus Sport-Verbandskreisen attestiert wird. Das ist dem immer vorausschauenden und stetigem Handeln der jeweiligen Vereinsleitungen in der Vergangenheit zu verdanken. Nichts ist beständiger als der Wandel, das gilt für den Verein als auch für seine engere und weitere Umgebung jeweils, die Umstände in Politik und Gesellschaft ändern sich laufend, und der Sportverein muss mitlaufen.

Nachdem wir gerade in einer sehr bewegenden Phase einer Zeitenwende leben, bleibt nicht aus, dass sich auch das „Familienleben der TVA-Familie“ ändert, was selbstverständlich nicht problemlos verläuft. Um hier kleinere Risse schnell wieder zu kitten und größere gar nicht zuzulassen, hat die aktuelle Vereinsleitung zur „Zukunftsklausur“ geladen: Am Samstag, dem 17. Januar 2026 trafen sich 19 Vereinsmitglieder, die ziemlich gut auch die Zusammensetzung repräsentierten, was unter anderem Geschlecht, Alter, sportliche Ausrichtung und Wurzeln betrifft.

Kathrin Igel von der Zukunfts-Werkstatt des WLSB unterstützte die Arbeitsgruppe als externe Begleitperson durch diesen Tag mit einer Struktur, den richtigen Fragen und Erfahrungswerten ihres eigenen Heimatvereins und anderen Vereinen.

Das meiste funktioniert ja wie gesagt, so war die erste Aufgabe, die Schwachstellen klar zu benennen, um dann passgenau nach Lösungsansätzen zu suchen. Zielführend wurde von allen die Methode der kleinen Schritte erachtet. Es kristallisierten sich wenige Themen heraus, die einzelne Gruppen bearbeiteten: Die Verwaltungsstruktur, das soziale Miteinander in Form von abteilungsübergreifenden Festen, die elementare Grundlage eines Vereinslebens: das Engagement der Ehrenamtlichen und als nötiges „Vehikel“ der Verständigung mehrere und neue Wege der Kommunikation wie die TVA-App oder soziale Medien.

Letzteres geht uns alle, wirklich alle Mitglieder an, ob aktiv, passiv, jung, alt, mit oder ohne eine Aufgabe: Wir sind ein Verein, die „TVA-Familie“ und um uns und unsere sportliche und soziale Heimat nicht zu verlieren, müssen wir uns kennen, kennenlernen und miteinander reden, natürlich auch Sport zusammen machen und gemeinsam frohe Feste feiern, alles mit Respekt vor dem Gegenüber.

Die Zukunft beginnt jetzt, 19 von uns haben angefangen, doch nur gemeinsam können wir sie gut für alle gestalten, also macht mit: viele übernehmen einen kleinen Teil der Aufgaben, statt wenige, die irgendwann nicht mehr können.

Rotraut Wider

 Zukunftsklausur Kathrin Igel Mediatorin